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Sonntag, 18. November 2012

Wenn Katholiken evangelisch werden

Unter der Replik von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer auf Norbert Lammert zu seinen Ökumeneäußerungen auf http://kath.net/detail.php?id=38918 findet sich ein bemerkenswerter Satz: "Niemals werden gläubige Katholiken aus der sakramentalen Fülle ihrer Kirche in den protestantischen sakramentalen Mangel in Hülle treten." Die Betonung liegt wohl auf "gläubige Katholiken", denn würden diese freiwillig auf die Beichte oder Eucharistie verzichten wollen? Was wäre dann noch die Ehe? Und überhaupt die Kirche? Und wenn es ans Sterben geht, gäbe es keine Hilfe durch das Sakrament der Krankensalbung mehr. Keine Heiligen, die für mich bitten. Wo verblieben der Papst, die Sakramentalien .... und, und, und? Kurz gesagt: Eine Konversion von katholisch nach evangelisch bedeutet ein Schritt vom Reichtum zur Armut. Deshalb sehe ich eine große Chance für die Neuevangelisierung und für eine gelingende Ökumene darin: Den Reichtum des katholischen Lebens offensiv mit Liebe zu leben und zu verkünden.

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