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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wichtiger als die Kommunion für Wiederverheiratet-Geschiedene im Dialogprozess ...

Während das Thema "Wiederverheiratet Geschiedene" im Dialogprozess scheinbar oberste Priorität hat, werden andere Themen wie die katholische Sexualmoral so angesprochen, als ginge es darum, diese endlich zeitgeistförmiger zu machen. Das Zusammenleben vor der Ehe, das fast alle Paare vor der Eheschließung praktizieren und die weithin angewendete künstliche Empfängnisverhütung sind Praktiken, die von lehramtlicher Seite ausdrücklich abgelehnt, ja sogar als schwer sündhaft eingestuft werden; sie werden im Dialogprozess nicht als Probleme benannt. Offensichtlich ist der deutsche Mainstreamkatholizismus von vorneherein der Meinung, dass es sich um alte Zöpfe handelt, die abgeschnitten werden müssen. Die Folgen einer falsch gelebten Sexualität für Paare, Ehen und Familien sind aufgrund ihrer Zerstörungskraft jedoch viel gravierender als die Frage nach dem Kommunionempfang für Wiederverheiratet-Geschiedene und wären umso diskussionswürdiger im Dialogprozess. Aber wer teilt diese Einschätzung?

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