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Mittwoch, 4. Mai 2011

Unwürdiger Kommunionempfang

Nach dem Empfang der heiligen Kommunion schließe ich um - der besseren Andacht willen - die Augen. Diese Praxis ist inzwischen leider durch weitere Gründe bestärkt worden: Ich kann und will einfach nicht mehr sehen, auf welch unwürdige Art und Weise kommuniziert wird. Andrerseits: Muss ich nicht Mitsorge tragen, dass so etwas nicht geschieht? Es vergeht kaum ein Festgottesdienst, bei dem nicht irgendeiner die Hostie mitnimmt oder sich erst vorher überlegt, wie man eigentlich zur Kommunion gehen soll. Ich glaube zutiefst, dass ein würdiger Umgang mit dem Allerheiligsten und auch eine entsprechende Disposition beim Kommunionempfang eines jeden Katholiken absolut notwendig sind, um eine Erneuerung des kirchlichen Lebens herbeizuführen! Bislang habe ich im Rahmen der Dialoginitiative darüber noch nichts gehört!

Kommentare:

  1. Ich fürchte, daß man darob auch garkeinen Dialog zu führen gedenkt.

    Die heutige Praxis des sich in der Schlange zum Spender trollen, Händchen aufhalten und zurückschlendern zeugt von der Gleichgültigkeit, die Priester und Laien dem Altarsakrament gegenüber befallen hat.

    Selbst die Protestanten spenden ihr Abendmahl oft in würdigerer Form.

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  2. Ich habe einen Mißbrauch selbst noch nicht beobachtet und man hat mir erzählt, daß Kommunionhelfer auch ausgebildet werden um bei solchen Mißbräuchen einzugreifen? Tun sie das dann scheints nicht?

    Ich fand es sehr gut, daß es auf dem Petersplatz bei der Seligsprechung Johannes Pauls II nur noch Mundkommunion gab!

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  3. Egal, wie gut die Ausbildung ist: Manche Kommunikanten wenden sich so schnell wieder weg, dass der Kommunionhelfer kaum hinterherrennen kann. Dann kommt der Zeitdruck der Kommunionschlange dazu, abweisen will man auch niemanden ....

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