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Samstag, 11. Februar 2012

Tipps zur Entschärfung des Evangeliums

Da in unseren wirren Zeiten den Menschen nicht mehr die klare und wahre Botschaft Jesu zugemutet werden kann (sie könnten ja Angst bekommen oder uns für weltfremd halten), hier ein paar Tipps für eine zeitgeistgemäße modernistische Verkündigung:
1. Übergehe "schwierige" Aussagen Jesu, und tue so, als hättest du sie gar nicht gelesen oder gehört.
2. Versuche, Jesus von seinem damaligen Zeithorizont her zu verstehen.
3. Hilf dir mit dem Denkmuster, dass Jesus des Öfteren einfach übertrieben hat, um die Mitmenschen wachzurütteln. Seine Botschaft muss man herunterbrechen auf unsere heutige Situation.
4. Da nicht sein kann, was nicht sein darf, verwende psychologische Erklärungen für die Heilungen Jesu und mache das erst recht bei den Exorzismen so.
5. Benütze als zentrales Stichwort deiner Verkündigung die "Liebe", denn mit ihr ist alles erlaubt.
6. Lass solche Vokabeln wie "Lehre der Kirche" aus dem Spiel, das wirkt nur belehrend.
7. Nicht gern gehörte Themen wie "Fegefeuer" und "Hölle" verschweige, Jesus hat nur gedroht, um seine Botschaft zu bekräftigen, am Ende kommen wir sowieso alle in den Himmel.
8. Halte dich an die Regel: Suche den kleinsten Nenner der Hörer deiner Predigt, so bleibt dir Ablehnung erspart und du machst es besser als Jesus.
9. Lass gelegentlich die Predigt ausfallen, dann sind alle froh und du hast weniger Arbeit.
10. Lies lieber nicht im Evangelium und im Katechismus, du könntest den Eindruck gewinnen, dass diese 9 Tipps einfach Unsinn sind.

Kommentare:

  1. Lass gelegentlich die Predigt ausfallen, dann sind alle froh und du hast weniger Arbeit.

    Vor allem DAS!!!

    Schalom
    Hermann

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