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Donnerstag, 2. Mai 2013

Sprachlosigkeit in Sachen (Homo-)Sexualität durchbrechen - kein Problem

Worüber wird in Debatten um Homopartnerschaften oder praktizierter Homosexualität nie gesprochen? Über das, was gleichgeschlechtliche Partner eigentlich so machen, wenn sie sexuell aktiv werden. Wenn das alles so toll und gut wäre, dann könnte man doch freimütiger darüber reden. Da eine natürliche Vereinigung der beiden Partner jedoch nicht möglich ist, geht sexuelle Befriedigung nur jenseits davon. Strebt man diese nicht an und beschränkt sich auf Umarmung und Küssen, nun ja, kann jeder, der das mitbekommt, noch sagen, o.k., meins ist das nicht, aber wenn sie das so wollen ... Spricht man aber über Praktiken, die wegen der Unmöglichkeit der Vereinigung in homosexuellen Beziehungen angewendet werden, ist bei zahlreichen Menschen die Ekelgrenze bald erreicht. Auch ich möchte hier nicht die widernatürlichen Einzelheiten aufzählen, die übrigens auch in einer katholischen Ehe nichts zu suchen haben, da sie dem Wesen der Liebe widersprechen: Der Achtung des Leibes des anderen, der Berufung zur gegenseitigen Ergänzung und zur Offenheit für neues Leben.
Jedenfalls kann das Nachdenken über missbräuchlich praktizierte Sexualität Menschen neu zur großartigen Sexuallehre der katholischen Kirche führen, die mit ihrer ganzheitlichen Sicht des Menschen seine Würde hervorhebt. Auch gerade deshalb sollte in der aktuellen Debatte das Schweigetabu über das, was sexuell getan wird und / oder getan werden darf, gebrochen werden. Ob homo- oder heterosexuell: Wir sind als Menschen für die Liebe geschaffen, weshalb auch kein Mensch wegen seiner sexuellen Neigung beleidigt oder diskriminiert werden darf. Was aber Liebe ist und wie diese gelebt wird, damit sie der Würde des Menschen am ehesten entspricht, hat nichts mit Diskriminierung, sondern mit Wahrheit und Verantwortung zu tun.

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