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Dienstag, 19. Februar 2013

Streng katholisch?

Wissen Freunde und Bekannte, dass man treu zu Papst und Kirche steht, kommt gerne mal die Aussage: "Du bist ja streng katholisch!" Diesem "streng" haftet etwas von einer lebenssauren, miesepetrigen Stimmung an, wenn es irgendwo streng riecht, sucht man schnell das Weite. Wenn ich nachfrage, was meine Gesprächspartner mit "streng katholisch" meinen, kann dann schon einmal herauskommen, dass wir als Katholiken z.B. bei der Ausübung der Sexualität vieles nicht dürften, was aber in unserer Zeit doch gang und gäbe sei. Mir scheint eine der besten Antworten die zu sein, dass wir als Katholiken nicht auf irgendetwas verzichten, um uns den Spaß zu verderben, sondern dass wir nur hier und da verzichten, um noch mehr Freude zu haben! Deshalb füge ich meinen Gesprächspartnern antwortend gerne an, dass ich "froh" katholisch sei.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Ein großer Reformpapst

verzichtet auf sein Amt. Wenn ich Benedikt XVI. als Reformpapst bezeichne, so tue ich es ganz bewusst gegen die vielen sich "Reformkatholiken" nennenden Kirchenglieder, die die kirchliche Lehre dem Zeitgeist anpassen wollen. Zahlreiche Reformen, insbesondere liturgischer Art, hat unser Papst in die Wege geleitet, um unsere Hinwendung zu Gott zu unterstützen (z.B. Summorum Ponticum, knieende Mundkommunion im Petersdom). Seine Vorstöße zur "Entweltlichung", zur Deutung des Konzils im Lichte der Tradition, sind großartige Meilensteine einer Reform in Kontinuität mit der Lehre der Kirche durch die Zeiten hindurch.
Reform, ja - Deformation, nein!
Danke unserem Reformpapst Benedikt XVI.!

Montag, 11. Februar 2013

Ich bin traurig ...

Der Rücktritt meines / unseres Papstes Benedikt XVI. fühlt sich ein bisschen wie ein Todesfall in der Verwandtschaft an. Als Josef Ratzinger 2005 Papst wurde, habe ich Tränen der Freude vergossen, jetzt wissen sie nicht so recht, ob sie kullern sollen, er ist ja nicht gestorben, aber auf eine gewisse Weise geht er doch. Ich bin ihm dankbar für alle seine Reformen, die unsere katholische Kirche zu entweltlichen geholfen haben. Ich hoffe, dass sich in mir die Zuversicht auf einen neuen Papst ähnlichen Formats gegen ein banges Gefühl des Niveauverlustes durchsetzt.

Dienstag, 22. Januar 2013

Nachtrag zum Weihnachtsmann für die Zukunft

Leider ist mir das Folgende erst nach der Hochzeit des Kommerzes und des Geschenkkaufrausches - also der Adventszeit - eingefallen: Wie ich die dicke, mit rotem Stoff gepanzerte Witzfigur (das ist die, die wahrscheinlich keinen Führerschein hat und deshalb Rentiere zur Fortbewegung braucht) in Zukunft nennen werde; auch weil sie das Wort "Weihnachten" irreführend im Namen führt:, nämlich: KOMMERZKASPER! Das wird den heiligen Nikolaus freuen.

Freitag, 18. Januar 2013

Katholisch, nicht römisch (?)

Vor kurzem sagte mir ein Theologe, dass katholisch nicht gleich römisch sei. Das ist erst mal jedem Kind klar. Ich wohne in Deutschland und nicht in der Stadt Rom. Aber die Spitze hinter seiner Aussage ist doch die: Was der Papst sagt, das kann uns doch mehr oder weniger egal sein, wir sind hier selber Kirche! Nach kurzem Nachdenken will ich so formulieren: Katholisch sein, heißt römisch sein: in dem Sinne, dass ein Katholik ohne Papst nicht katholisch sein kann.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wichtiger als die Kommunion für Wiederverheiratet-Geschiedene im Dialogprozess ...

Während das Thema "Wiederverheiratet Geschiedene" im Dialogprozess scheinbar oberste Priorität hat, werden andere Themen wie die katholische Sexualmoral so angesprochen, als ginge es darum, diese endlich zeitgeistförmiger zu machen. Das Zusammenleben vor der Ehe, das fast alle Paare vor der Eheschließung praktizieren und die weithin angewendete künstliche Empfängnisverhütung sind Praktiken, die von lehramtlicher Seite ausdrücklich abgelehnt, ja sogar als schwer sündhaft eingestuft werden; sie werden im Dialogprozess nicht als Probleme benannt. Offensichtlich ist der deutsche Mainstreamkatholizismus von vorneherein der Meinung, dass es sich um alte Zöpfe handelt, die abgeschnitten werden müssen. Die Folgen einer falsch gelebten Sexualität für Paare, Ehen und Familien sind aufgrund ihrer Zerstörungskraft jedoch viel gravierender als die Frage nach dem Kommunionempfang für Wiederverheiratet-Geschiedene und wären umso diskussionswürdiger im Dialogprozess. Aber wer teilt diese Einschätzung?

Montag, 10. Dezember 2012

Erfrischend katholisch!

Unter dieser Adresse: http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=hLE8Ec5sWzU findet sich eine katholische Seite, die das Herz eines Katholiken nur erfreuen kann. Es finden sich Hinweise auf gutes katholisches Material, auf fetzige Rockmusik, die inhaltlich glaubenstreu bleibt und vieles andere mehr. Reingucken lohnt sich!