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Donnerstag, 14. November 2013

Wieso eigentlich für die Verstorbenen beten?

"Damit wir uns ihrer erinnern", "um ihnen nahe zu sein", ....: Das ist immer wieder zu hören, wenn es um das Gebet für die Verstorbenen geht. Das eine "Unwort" wird aber gewissentlich verschwiegen: nämlich "Fegefeuer", auch Läuterungszustand oder Purgatorium genannt.
Welchen Nutzen sollte aber ein Gebet f ü r die Verstorbenen haben, wenn nicht den, dass wir ihnen in ihrem Reinigungsleiden beistehen und helfen, dasselbige abzukürzen? So lehrt es die Kirche, dass wir aufgrund unseres Beisammenseins im Leibe Christi füreinander betend eintreten können, auch über den Tod hinaus.
Wenn es um reine Erinnerung ginge, könnten wir Fotoalben austauschen oder nette Anekdoten über die Verstorbenen erzählen. Und wenn man dem Gebet keine fürbittende Kraft zuschreibt, kann man es auch gleich lassen. Dieses Nicht-mehr-Erwähnen eines Vorbereitungszustandes für den Himmel nach dem persönlichen Gericht, wenn sich die Seele vom Leib getrennt hat und die Seele noch nicht reif für den Himmel ist, kommt durch falsche Theologieen, die eine klare Tendenz zur kirchlich verurteilten Häresie der Allerlösung haben.
Wenn ich einmal gestorben sein werde, hoffe ich, dass meine Angehörigen ganz traditionell für mich ein paar heilige Messen feiern lassen und fleißig für mich beten. Vorher werde ich alles dran setzen, dass sie sich nicht durch Nebelwerfer- und Allerlösungstheologen verwirren und einschläfern lassen.

Samstag, 19. Oktober 2013

Sonntagsgebot

Dass die katholische Kirche ein Sonntagsgebot kennt - jeder Katholik muss an jedem Sonn- und Feiertag an der Eucharistiefeier teilnehmen - scheint nur zu bestätigen, dass das eines der vielen Gebote ist, was Katholiken (angeblich) gängeln will.
Wenn die ersten Worte der bekannten Eucharistie-Enzyklika von Johannes Paul II. stimmen - "Die Kirche lebt von der Eucharistie" -, dann verdeutlicht das Sonntagsgebot nur, wie wichtig und unverzichtbar die Teilnahme jedes Katholiken an der Messfeier für diesen persönlich, aber auch für die Kirche, ja die ganze Welt ist.
Das Mitfeiern einer heiligen Messe bedeutet die tiefste Gemeinschaft, die ich mit Gott haben kann; ich nehme teil an dem, was Gott in Jesus Christus für mich getan hat, theologisch ausgedrückt: ich nehme teil am Erlösungswerk Christi. So wie die Gaben von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelt werden, so setze ich mich der Verwandlung meines Lebens durch Gott aus. Es geht um mein Heil - und (!) das der anderen. Schließlich versammle ich mich in der Gemeinschaft der Kirche, die durch die Eucharistie auferbaut wird. Und wenn Menschen tiefer in die Gemeinschaft mit Gott hineingezogen werden, dann hat das Auswirkungen auf die ganze Welt!
Kann ein Mensch, der auf Speise verzichtet, überleben? Genausowenig kann ein Katholik ohne Eucharistie leben. Wie bei der irdischen Speise müsste er einen Hunger nach der Eucharistie haben, den er spätestens in einer Woche gestillt sehen möchte.
Warum gehen viele Katholiken nicht mehr sonntags zur heiligen Messe? Weil sie offensichtlich den ´Hunger´ nach der Eucharistie, der Gemeinschaft mit Gott verloren haben oder mittlerweile schon "verhungert" sind. Wer aber weiß, wo er seinen inneren Hunger stillen kann, der wird das tun, ohne das Sonntagsgebot als Gängelung zu verstehen. Er wird an der Eucharistiefeier teilnehmen, weil er es aus innerster Überzeugung und Liebe ´muss´, und nicht, weil er einfach (laut Gebot) muss.


Donnerstag, 17. Oktober 2013

Normalerweise mache ich hier keine Werbung,

aber weil ich die Verantwortlichen für diesen christlichen Grußkartenonlineshop kenne und diese wirklich - nicht lax oder hyperkritisch - katholisch sind und das aus Überzeugung tun, mach ich gerne Werbung dafür:
Hier der Link: http://www.gratiaplena.de/

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Falsch verstandene Barmherzigkeit

Immer wieder das Wort "Barmherzigkeit" im Zusammenhang mit dem Thema der "Wiederverheiratet Geschiedenen"!  Der Begriff wird nicht richtiger verwendet, indem man ihn andauernd wiederholt. Unabhängig von der Wirklichkeit einer bestimmten Situation, also von der Wahrheit, macht er schlicht keinen Sinn. Wenn ich zum Arzt gehe und dieser mir im Falle einer schweren Erkrankung um der Nächstenliebe und persönlichen Betroffenheit willen verschweigt, wie es wirklich um mich steht, dann mag er scheinbar barmherzig handeln, er tut dies aber zu meinem Nachteil. Denn so wiege ich mich in einer falschen Sicherheit, so dass ich mich nicht auf den Fall der Fälle einstellen kann. Desgleichen lebe ich anders, als wenn ich um den wahren Sachverhalt wüsste. Ob das gemeint sein kann, wenn von Barmherzigkeit die Rede ist: Hilfe zur Täuschung?
Deshalb gehört zur christlich verstandenen Barmherzigkeit unbedingt auch der Wille zur Wahrheit, was im Falle "Wiederverheiratet-Geschiedener" zuerst mal heißen muss, (kirchlich ehegerichtlich) zu überprüfen, ob die vormals geschlossene Ehe tatsächlich gültig und sakramental zustande gekommen ist oder nicht. Und sollte sich herausstellen, dass diese Ehe tatsächlich nach wie vor besteht, dann darf eine so wie oben beschriebene Barmherzigkeit trotzdem nicht so weit gehen, dass sie gegen die Wahrheit Gottes verstößt, sondern wird auf liebende Weise versuchen, Wege für die "Wiederverheiratet-Geschiedenen" zu eröffnen, die ihnen sowohl die Zugehörigkeit zur Kirche als auch die Liebe Gottes vermitteln.

Mittwoch, 21. August 2013

Warum ich als Mann mit keinem anderen Mann ins Kino gehe ...

Früher wäre das möglich gewesen, weil sich keiner etwas dabei gedacht hätte. Da gehen halt zwei Freunde mal zusammen ins Kino und trinken nachher noch was zusammen. Kein Problem. Ist ja gut, wenn man Freunde hat. Heute hätte ich allerdings die Sorge, wenn ich mit einem Kumpel ins Kino ginge, dass irgendwelche Leute denken könnten, ich sei schwul. Unsere durchsexualisierte und homolobbymanipulierte Gesellschaft hat es so weit gebracht, dass das Natürliche - sich mit einem Freund zu treffen und etwas zusammen zu unternehmen - einen sexuellen Beigeschmack bekommen hat, der vorher so nie da war.


Montag, 22. Juli 2013

Was sollen wir beten?

Tatsächlich gibt es Ehepaare, die miteinander beten wollen. Wie soll das Gebet aussehen, Stundengebet der Kirche oder freies Beten? Gerne möchte ich zur Ersparnis wiederkehrender Diskussionen das gemeinsame Rosenkranzgebet empfehlen. Wenn sich die beiden Eheleute für den Rosenkranz entschieden haben, dann brauchen sie sich nur noch darauf zu einigen, ob sie den freudenreichen, lichtreichen, schmerzhaften oder glorreichen Rosenkranz beten oder gar andere Varianten ausprobieren wollen. Verbindet das Ehepaar den gemeinsam gebeteten Rosenkranz mit einem Spaziergang, wird sogar eine Miniwallfahrt daraus, ein geistliches Unterwegssein!


Montag, 10. Juni 2013

Eucharistischer Kongress - Nachlese

Was für eine wohltuende Veranstaltung war dieser Eucharistische Kongress 2013 in Köln! Wer wissen will, wie Aufbruch in Zeiten des Umbruchs gehen kann, der konnte es da erfahren. Nicht kontroverses Dauerpalaver in moderatorengesteuerten dialogischen Prozessen hilft unserer Kirche weiter, sondern der Dialog mit - (insbesondere) dem eucharistischen - Jesus. Wenn möglichst viele Gläubige der Aufforderung Kardinal Meisners folgen, einmal in der Woche anbetend eine Viertelstunde vor dem Tabernakel  zu verbringen, werden reiche Früchte heranwachsen.